Renovierte Marienkapelle wurde gesegnet

v.l. Ferdinand Bläsi, Karin Zimmer, Elvira Haas (Nachbarin ) Michaela Eckert, Günter Bläsi (Nachbar), Pfarrer Emanuel Sumser, Gerlinde Decker (Frauenbund) Winfried Wendle, Bernhard Wink ; Thomas Müller (Nachbar)

(df) Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst im Freien wurde der Abschluss der Renovierungsarbeiten an der Marienkapelle in der Heerstraße gefeiert. Der Chor Joy & Hope unter Leitung von Katja Tscherter umrahmte den Gottesdienst, den Pfarrer Emanuel Sumser hielt und Tim Zimmer durch Läuten des Glöckleins ankündigte. Pfarrer Sumser würdigte in seiner Predigt, dass so viele sich an der Renovierung der Marienkapelle beteiligten und freute sich darüber, was alles in Gang kommt wenn Menschen es anschieben. Am 15. September war der Gedenktag Maria - Dolores - Sieben Schmerzen der seligen Jungfrau. Maria ist der Prototyp des Christen und Vorbild für die Christen . Maria leidet mit Jesus am kreuz. Die Kapelle ist ein Ort an den man mit seinen Sorgen und Nöten kommen kann. Pfarrer Sumser freute sich, dass er auch evangelische Mitchristen begrüßen konnte und meinte:“ Wir Katholiken beten ja nicht zur Maria sondern zu Gott und erbeten die Unterstützung von Maria und den Heiligen. Er dankte den Ahnen für die Idee diese Kapelle zu erstellen, die nun wieder eine zentrale Rolle in der Pfarrgemeinde einnehmen wird. Anschließend nahm er die Segnung der Kapelle vor. Lebendig Leben, so Winfried Wendle vom Gemeindeteam, heißt mit seinen Gaben die Gemeinde unterstützen und in der Welt in der wir leben Zeichen setzen. Dinge angehen und nicht in die Ferne schieben. In den vergangenen Monaten haben sich Menschen mit ihren Gaben bei der Restaurierung der Marienkapelle eingebracht, ihnen sei gedankt und sie seien gesegnet. Zu allererst wurde den Frauen des Frauenbundes gedankt, waren sie es doch, die auf den schlechten Zustand der Wände aufmerksam machten. Des weiterem dem Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit, der den Mut hatte der Empfehlung des Gemeindetrams Ichenheim zu folgen, die notwendige Restaurierung in Höhe von 18 000 Euro ausschließlich aus Spenden zu finanzieren . Hilfreich war die großzügige Spende des Frauenbundes. Dank vieler weiterer Spenden aus der Gemeinde und einem Zuschuss der Erzdiozöse Freiburg ist die gesamte Finanzierung gesichert. Im Mai begann Bernhard Wink unterstützt vom Steinmetzmeister Ulfried Olthof mit der Restaurierung.  Die Innenrestaurierung war fast abgeschlossen, als Michaela Eckert ihn ansprach auch die Außenfassade und das Holz neu zu streichen. Auch Ferdinand Bläsi bot seine Hilfe an , dann wurde kurz darauf zusammen mit Siegfried Scheer das Gerüst um die Kapelle aufgebaut. Innerhalb zwei Wochen haben Laura und Karin Schäfer, Lisa Jäger und Sophia Wendle zusammen mit Winfried Wendle und Michaela Eckert die Außenfassade gereinigt und anschließend gestrichen. Einige Tage war auch Dieter Körkel dabei schadhafte Stellen der Außenfassade auszubessern und Alwin Müller, der kurzfristig die Firstziegel mit Mörtel befestigte. Trotz Regens waren Siegfried Scheer, Alwin Müller und Alex Münchbach zum Gerüstabbau zur Stelle. Im Innern der Kapelle wurden von Günter Walter kleine Kupferrinnen unter die Fenster montiert damit das Kondenswasser von den Fenstern nicht die Wand herunterläuft. Michaela Eckert, war drei Wochen fast täglich anzutreffen um die Fenster, den Sockel und die Bänke zu streichen. Ferdinand Bläsi stellte nicht nur das Gerüst zur Verfügung sondern restaurierte außerdem die beiden Türen und fertigte aus alten Bänken der St. Nikolaus Kirche neue Bänke für die Kapelle. Auch die Nachbarn der Familie Bläsi, Familie Müller und der Familie Haas brachten sich ein und Karin Zimmer war so etwas wie die gute Seele während der ganzen Zeit. Sie versorgte die Handwerker mit Kaffer und Eis und hatte die Garage zum Vespern eingerichtet. All den vielen Helfern galt ein großes Dankeschön. Winfried Wendle gab zum Ende seiner Dankesworte der Hoffnung Ausdruck, dass alle dem ehrenamtlichen Engagement treu bleiben und dass sie mit ihrem Handeln weitere Mensch motivieren sich ebenfalls zu engagieren . Er schloss mit den Worten:“ Für alle ist mit dieser Kapelle die täglich geöffnet ist, wieder ein Rückzugsort im Dorf erstanden. Ein Ort ohne Hektik des Alltags. Tiefster Dank und jetzt lasst uns alle feiern.“ Den Dank an Winfried Wendle, den er als Motor der gelungenen Restaurierung bezeichnete,sprach Pfarrer Emanuel Sumser aus. Danach saß man bei Flammenkuchen , Kaffee und Kuchen und anderen Getränken noch gemütlich beisammen.

 

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