Ausstellung der Künstlerin Karin Oßwald wurde im Heimatmuseum eröffnet

Karin Oßwald mit Franz Josph Held

Altenheim (df) Sehr gut besucht war die Vernissage zur Ausstellung der Altenheimer Künstlerin Karin Oßwald zum Thema Tabak in Heimatmuseum Neuried, die von jungen Gitarrenspielern umrahmt wurde. Die Vorsitzende des Historischen Vereins Neuried Michaela Karl begrüßte die Anwesenden. Sie freue sich, dass Karin Oßwald für ihre Prüfungsvernissage unter dem Motto Tabak die Räume des Heimatmuseums ausgewählt hat. Das trifft die Vorstellungen des Museums - die Verbindung von Vergangenem und Heute und dem Anknüpfen an Vergangenes und Erlebtes. Sind doch viele der Besucher, die Künstlerin und auch sie, mit dem Tabak groß geworden. Franzjoseph Held, künstlerischer Leiter der Akademie für Bildende Kunst Lahr, an der Karin Oßwald ihr berufsbegleitendes Studium absolvierte und mit Erfolg abschloss meinte in seier Laudatio, Karin Oßwald thematisiert in ihrem bildnerischen Konzept die Tabakpflanze in ihrer ganzen Vielfalt, ihr Wachsen und Welken im Lauf der Jahreszeiten und die arbeitsintensive Verarbeitung bis hin zur fertigen Zigarre . Es ist die Geschichte des Tabaks mit all seinen umfangreichen Facetten, die die Künstlerin entweder abstrakt, real oder surreal in ihre Bildobjekte einbezieht. Sie erforscht daher in ihrer Malerei die Möglichkeiten der Stilmittel . Im besonderen die Bildverfahren der Materialcollage in Verbindung mit Acrylmalerei. Ihre Bilder sind poetisch,sensibel und geheimnisvoll. Man erkennt eine Künstlerin der es gelingt, eine individuelle und unverwechselbare Ausdrucksform zu finden und zu perfektionieren. Karin Oßwald bedankte sich beim Historischen Verein für die Zurverfügungstellung des Heimatmuseums, bei Inga Bohnsack, Mariella Oßwald, Lilli und Miko Heuken für die musikalische Umrahmung, den Dozenten der Akademie Lahr insbesondere bei Franz Joseph Held für die Laudatio, dem Surfclub Ichenheim für die Bewirtung, sowie bei allen die zum Gelingen ihrer Vernissage beitrugen. Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember im Heimatmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten immer Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen

Zurück