Gelungener Seniorennachmittag in der Lindenfeldhalle

Andrée Blun und Ludwig Hillenbrand

Dundenheim (df) Gut besucht war am Dienstag der Seniorennachmittag in der Lindenfeldhalle, zu dem die Ortsverwaltung Dundenheim eingeladen hatte. Für die Bewirtung sorgten die Landfrauen. Der DRK Ortsverein Neuried hatte den Kaffee und Kuchen und die Gemeinde Neuried das Abendessen spendiert. Zu Beginn hatte Ortsvorsteher Hans Mild begrüßt, einen angenehmen Nachmittag und gute Unterhaltung gewünscht. Sein Gruß galt auch Bürgermeister Jochen Fischer und Pfarrer Ulrich Hense, sowie dem Mundartdichter Ludwig Hillenbrand aus Lahr, der aus Rheinau im Elsaß stammmenden und in Lahr wohnenden Muttersprachlerin Andrèe Blun, Werner Erb und den Gitarrenschülern von Hans-Peter Biegert, die das Nachmittagsprogramm gestalteten. Auch Bürgermeister Jochen Fischer wünschte einen schönen Nachmittag und gute Unterhaltung.. Mit Mundartgeschichten aus seinen beiden Büchlein "Des un sell" und "Ha so Ebbs" hatte Ludwig Hillenbrand die Lacher ebenso auf seiner Seite wie Andrèe Blum, die durch ihr Elsäßerditsch mit Geschichten aus dem Alltag und Anekdoten die Lachmuskeln der Besucher strapazierte.
Als geplagte Amailie klagte sie dem Schang (Ludwig Hillenbrand), der sie natürlich bedauerte, ihr schweres Los als Frau und Mutter. Zum Nachdenken regte ihr Adventsgedicht an; zum Schluss wurden die bedachten Ausführungen der beiden Muattersprochler mit Beifall beklatscht. Pfarrer Ulrich Hense betreut in der Zeit der Vakanz die Evangelische Emmaus Gemeinde und bezeichnete sich als Zwischenlösung. Der 58-jährige gebürtige Kehler, der zuvor als Pfarrer in Zell a.H., Goldscheuer und Kehl-Sundheim tätig war, ist jetzt seit einigen Jahren Springerpfarrer- so nun in Diersburg und Dundenheim, Icheneim und Schutterzell. Dies hat drei Gründe, so Hense. Auch bei der evangelischen Kirche gibt es ein Pfarrermangel. Schwierig ist es im ländlichen Raum, Pfarrstellen zu besetzen, da jüngere Pfarrer lieber in Städte gehen. Weiter die steigende Zahl von Pfarrerinnen: heute sind es 40 bis 50 Prozent. Er ist vielfach eingesetzt, wenn Pfarrerinnen im Mutterschutz sind. Ulrich Hense ist seit über 20 Jahren Feuerwehr- und Polizeiseelsorger, sowie Notfallpfarrer und aktiver Feuerwehrmann. Er will Kirche für Menschen gestalten, von denen man gerne hätte, dass sie kommen und die Ökumene weiter pflegen. Er freue sich auf seine neue Aufgabe; haben Sie keine Bange ihn zu kontaktieren, so Hense, dessen großes Hobby der Fußball ist. Sehr interessant ist der von Werner Erb gezeigte Film "Mein Heimatdorf im Ried" mit Einspielungen des Gedichtes von Theresia Stückler und dem Dundenheimerlied, sowie über die herrliche Natur in der Ortenau. Zum Gelingen des schönen Nachmittages trugen auch die Gitarrenschüler von Hans-Peter Biegert bei, die für ihre Musikstücke mit viel Befall bedacht wurden und sich mit zwei Zugaben verabschiedeten. Hans Mild bedankte sich bei den Akteuren des Nachmittages, bei den Landfrauen, dem Hausmeister, dem DRK Ortsverein und der Gemeinde Neuried und lud zum Theaterabend des Sportvereins am Samstag 21. November um 19.30 Uhr in der Lindenfeldhalle ein. Weiterhin wünschte er einen guten Nachhauseweg und einen angenehmen Abend.

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