Neuried spendet für Kinder- und Jugendhospizdienst

Umweltschutz mit sozialem Engagement zu verbinden, bringt doppelt gute Ergebnisse. Als die Gemeinde Neuried im Spätsommer eine Fahrradbörse veranstaltete, konnte jeder ein Fahrrad verkaufen. 10 Prozent des Verkaufspreises wurden einbehalten und dem Ortenauer Kinder- und Jugendhospizdienst gespendet. Diese Woche war die Spendenübergabe.

„Die Arbeit des Ortenauer Kinder- und Jugendhospizdienstes ist wirklich beeindruckend“, sagt Bürgermeister Tobias Uhrich. Seine Gemeinde Neuried hat dem Verein gerade eine Spende über 500 Euro übergeben, die die geschäftsführende Leiterin Helena Gareis gerne in Empfang nahm.

Im Spätsommer hatte der Arbeitskreis Tourismus der Gemeinde eine Fahrradbörse veranstaltet, bei der Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrräder zum Verkauf anbieten konnten. 10 Prozent des Verkaufspreises pro Fahrrad wurden einbehalten. So kamen mit Aufrundung durch die Gemeinde 500 Euro zusammen.

 

Bei der Übergabe war nicht nur Bürgermeister Tobias Uhrich zugegen, sondern auch Nadja Fischer aus dem Bürgermeistersekretariat, Rebekka und Dieter Schnebelt zusammen mit Ernst Dörflinger für den Arbeitskreis Tourismus. Und natürlich Helena Gareis, die die Spende für den Ortenauer Kinder- und Jugendhospizdienst entgegennahm.

Der Dienst versorgt mit seinen 40 Freiwilligen rund 140 Familien in der Ortenau, die in schwierigen Situationen Unterstützung benötigen. Ob das nun die schwere Erkrankung eines Kindes ist, der Abschied von einem Kind oder die Trauerbewältigung eines Geschwisterkindes.

„Wir sind froh, dass wir auch während Corona keine Familie im Stich gelassen haben“, sagt Helena Gareis. „Bis jetzt konnten wir immer zeitnah helfen, und mussten noch niemanden abweisen.“ Die Spende kommt dabei sehr entgegen, denn obwohl der Großteil der Mitarbeiter ehrenamtlich tätig ist, entstehen Kosten, die gedeckt werden müssen.

Neben Spenden finanziert sich der Verein auch über Fördermitgliedschaften. So eine hat auch Tobias Uhrich unterzeichnet, nachdem er von Helena Gareis von der Arbeit des Vereins hörte. „Ich kann nur jeden ermuntern, diese großartige Arbeit zu unterstützen“, sagt er. „Es geht wirklich ans Herz zu hören, wie hier geholfen wird.“

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