Ökumenischer Abend Simultankirche Schutterzell

(df).  Am Samstag fand eine offene Kirche unter dem Motto „Nightfire“ in der von beiden Konfessionen genutzten Kirche in Schutterzell statt.  Das sehr gut besuchte, ökumenische Angebot wurde geleitet von Pfarrerin Anna Schimmel von der Evangelischen Emmausgemeinde Neuried und Pfarrer Emerich Sumser von der Seelsorgeeinheit Schutterwald-Neuried-Hohberg.

An diesem Abend war Vieles anders, als sonst in einem Gottesdienst:

Die Besucher konnten kommen, wann sie wollten und Jeder konnte auch bleiben, solange  er wollte. Die Kirche war nur von unzähligen Kerzen erhellt und statt Orgelmusik sorgten Peter Panizzi und sein Team mit modernen christlichen Liedern für die musikalische Umrahmung. Die Besucher konnten dabei auch mitsingen, da die Liedtexte auf einer Leinwand abgebildet wurden. Im Eingangsbereich der Kirche waren verschiedene Stationen aufgebaut, bei denen man seine Anliegen für sich und sein Dorf aufschreiben und an eine Pinnwand heften konnte.

Es gab auch die Möglichkeit, sich segnen zu lassen oder ein Gespräch mit den Pfarrern zu führen.

Viele Menschen kamen zu diesem insgesamt 90 Minuten dauernden  Angebot einer offenen Kirche und Viele blieben längere Zeit in der ruhigen, stimmungsvollen Atmosphäre. Während Pfarrer Sumser die Begrüßung vornahm und auch zwischendurch dazu einlud, ungezwungen in der Kirche herumzulaufen und die verschiedenen Angebote zu nutzen übernahm seine evangelische Kollegin eine ansprechende Lesung und sprach auch den abschließenden Segen.

Auch eine junge Frau las einen nachdenklich machenden Text über Sehnsucht.

Vor dem Ende von „Nightfire“ brachte Pfarrer Sumser die Tafel, auf der Anliegen  für das Dorf notiert worden waren, nach Vorne und las die Notizen vor. „Wir legen Gott das Dorf und die Menschen ans Herz“, betonte er.

Zurück