Ortschaftsrat Schutterzell

Schutterzell (df) In der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates ging es um die Einrichtung eines Spielbereiches für die Kinder unter drei Jahren, so Ortsvorsteher Thomas Eble, der zu diesem Thema auch Peter Steinert vom Bauamt Neuried begrüßen konnte. In diesem Zusammenhang sollen auch marode Spielgeräte im Außenbereich des Kindergartens ausgetauscht werden, sowie der Spilebereich für die U-drei Kinder mit einem leichten Zaun und einer Hecke abgetrennt werden.
Man habe zwei Hersteller von Spielgeräten angeschrieben. Es soll ein Sandspielhaus, eine Bauchschaukel, ein Fuchsbau, eine Doppelschaukel sowie ein Sonnenschutz installiert und der Sand unter den Spielgeräten durch Fallschutzkies ersetzt werden. Die geschätzten Kosten werden bei ca. 60000 Euro liegen. Der Ortschaftsrat stimmte nach kurzer Diskussion der Planung zu und schlug dem Gemeinderat vor, der Planung zuzustimmen, den Baubeschluss zu fassen und die Auschreibung auf den Weg zu bringen. Auf die Frage, wann mit der Verwirklichung der Maßnahme zu rechnen ist, entgegnete Peter Steinert, dass im März mit dem Bau begonnen werden kann.
Im Nächsten Punkt ging es um den Antrag einer Familie in der Schubertstraße, eine Spielstraße einzurichten. Wie Ortsvorsteher Thomas Eble ausführte, müsste, wenn der Ortschaftsrat dem Antrag zustimmt, dies für die nächste Verkehrsschau angemeldet werden.Dabei hat die Behörde das letzte Wort. Hier waren die Ortschaftsräte der Meinung, den Antrag abzulehnen, da sie keine Notwendigkeit in der Einrichtung eier Spielstraße aufgrund des geringen Verkehrs sehen. Eble schlug vor, weiter zu beobachten. Im Falle einer Verstärkung des Verkehrs will man erneut beraten und entscheiden. Diesem Vorschlag folgte das Gremium durch eine Enthaltung.
Einmütigkeit herrschte auch bei den Anmeldungen des Ortsteils für den Haushalt 2016 . Ortsvosteher Thomas Eble meinte, man sei in diesenm Jahr zufrieden mit den durchgeführten Maßnahmen. Priorität für 2016 habe der Generalentwässerungsplan für den Sportplatz und die Ortenaustraße, weiterhin die Bauunterhltung des Rathauses durch den Einbau von neuen Fenstern als Ersatz für die bishergen einfach verglasten Fenster.
Sanierung von Gehwegen in der Marödelstraße und Entfernung von Bewuchs auf der Ostseite des Sees sind ebenfalls von großer Wichtigkeit. Desweiteren soll der Zuschuss für die Jugendbetreuung von 1000 auf 1200 Euro erhöht werden. Außerdem wichtig ist die Anschaffung einer Spülmaschine für den Mehrzweckraum, Fahrradständer am Spielplatz am See und längerfrsitig der Bau eines Bürgerhauses auf dem Seegelände.
Danach gab Ortsvorsteher Thomas Eble bekannt, dass die Sanierung der Friedhofsmauer abgeschlossen und gut gelungen sei. Die Firma Inexio habe mit der Verlegung des Breitbandkabels begonnen. Es wird nun in der Beethovenstraße noch eine dritte Kabelverzweigung eingerichtet und die Arbeiten sollen bis Mitte Dezember abgeschlossen sein. Weiter teilte Eble mit, dass der Gemeinderat der Umnutzung der alten Schutter als Umgehungsgrinne um die Schutterzeller Mühle zugestimmt hat. Er warnte vor dubiosen Sammlungen einer Stiftung, die es gar nicht gebe; diese Sammlungen sind sicherlich gewerblich. In der Frageviertelstunde bemängelte ein Besucher das Parken auf Gehwegen, durch das es nicht möchglich sei, die Gehwege mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator zu benutzen.

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