Tischabendmahl in der Emmausgemeinde

 (df). Viel frischen Wind und neue Ideen hat die Pfarrerin Anna Manon Schimmel in die Evangelische Emmausgemeinde Neuried gebracht. Am Gründonnerstag wurde auf ihre Anregung hin erstmals abends ein Gottesdienst mit einem Tischabendmahl gefeiert. Etwa 50 Besucher aus der Evangelischen Emmausgemeinde Neuried waren davon sehr angetan.

Schon beim Betreten der Ichenheimer Auferstehungskirche wurde deutlich, dass dies kein gewöhnlicher Gottesdienst war. In der Form eines großen Kreuzes waren Tische und Stühle zwischeun und vor den Kirchenbänken aufgestellt worden. Der Platz reichte genau aus für die Gemeindeglieder, deren Altersspanne von Konfirmanden bis hin zu vielen älteren Männern und Frauen reichte.

Im liturgischen Mittelpunkt stand der Bibeltext über das Abendmahl, das Jesus bei seinem letzten Zusammensein mit den Jüngern feierte, bevor er verraten und gekreuzigt wurde. „Mit dem Abendmahl hat Jesus ein großes Geschenk gemacht, an dem alle Christen jedes Mal, wenn sie es feiern, teilhaben könnten“, betonte Pfarrerin Schimmel.

Sie vermutete, dass die Teilnehmer auch schon einmal zum Abschied ein Geschenk bekommen haben und lud dazu ein, dies aus dem auf den Tischen bereitgestellten Knet in Miniatur nachzubilden und den Tischnachbarn dies zu erläutern. Diese Idee wurde gerne aufgegriffen und es gab angeregte Unterhaltungen.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst, bei dem viele Lieder aus Taizé gesungen wurden, mit Gitarre und Flöte von Silke Christen. Mit Buchstaben aus Russisch-Brot waren auf den weißen Tischdecken die Einsetzungsworte vom Abendmahl gelegt, das dann auch gemeinsam gefeiert wurde. Nach dem abschließenden Segen wurde die Einladung von Pfarrerin Schimmel, noch an den Tischen sitzen zu bleiben und Käsehäppchen und Kekse zu verspeisen gerne angenommen

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