Viel Beifall für "Sextakkord" in der Friedenskirche Altenheim

 (df) Marianne Dörflinger vom Arbeitskreis „Kultur in der Kirche“ meinte bei ihrer Begrüßung. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind und alle drei Jahre kommt „Sextakkord“ nach Altenheim in die Friedenskirche,“ und freute sich darüber aber auch über den wieder sehr guten Besuch. Traditionell wird der Abend des 2. Weihnachtsfeiertages mit einem Konzert in der Kirche begangen. Tatjana Schlegel eröffnete den Abend feierlich an der Orgel mit dem Stück „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Georg Herzog, um danach  bei „Maria durch den Dornwald ging“ zu zeigen, dass sie auch eine tolle Stimme hat. Danach sang Felicitas Klenert „The grown up christmas list“, das von dem Wunschzettel für Erwachsene handelt. Auf dieser Liste würden Frieden, Liebe und Freundschaft stehen. Joe Fässler, Leiter von „Sextakkord“ wies auf die sich in der Kirche befindende Ausstellung zum Thema „Bewegung“ hin und schlug den Bogen zu Weihnachten. Auch Maria und Josef hätten sich nach Bethlehem  bewegt und durch Jesus ist eine Bewegung entstanden, die seit 2000 Jahren anhält. Passend zum Thema Ausstellung intonierte die Band einige Stücke aus Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“. Begonnen wurde mit dem bekannten „Promenade“, das von Tatjana Schlegel kraftvoll an der Orgel eingeleitet wurde. Danach folgte „The sage“, bei dem Max Fässler an der Gitarre sein Können zeigte und zum Abschluss kamen die „Tore von Kiew“. Von Kurt Weill stammte der nächste Titel. „Youkali“ schrieb Weill im Exil in Paris. Er handelt vom Land der Sehnsüchte und Träume. „Träumen sie mit“ forderte Fässler die Zuhörer auf. Felicitas Klenert entführte mit ihrem Gesang nach Paris, begleitet von Andreas Höhn am Kontrabass. Mit dem „Libertango“ von Astor Piazzolla gab es dann argentinische Momente in der Kirche und Christian Schmiederer begeisterte am Saxofon, ebenso wie Joe Fässler an den Percussions. Von Argentinien ging es musikalisch nach Afrika mit einem Lied von Angelique Kidjo. Das Lied „Pearls“ wurde als Duett von Felicitas Klenert und Frank Renschler eindrücklich gesungen und erhielt langen Applaus. Bei Queens „Somebody to love“ wechselten Fässler und Schmiederer in den Backgroundgesang und Felicitas Klenert zeigte ihre tolle Stimme. „Children of Sanchez“ von Chuck Mangione begann mit einem eindrücklichen Intro und danach „ging die Post ab“. Hier zeigten nochmal alle Akteure, dass sie Vollblutmusiker sind. Beim als letztes Lied angekündigten Stück „Toss the feathers“ der irischen Gruppe „The corrs“ sprühten buchstäblich die Funken aus der Trommel von Joe Fässler und er lieferte sich ein tolles „Duell“ mit dem anderen Schlagzeuger Mathias Bär. Als Zugabe zeigte Fässler dann, dass er nicht nur Schlagwerk beherrscht, sondern auch an der Blockflöte für Stimmung sorgen kann. Das Publikum war begeistert und applaudierte im Stehen. „Damit sie jetzt wirklich entspannt nach Hause gehen können gibt es jetzt das Stück „Only by grace“, erklärte Fässler. Das Stück wurde von allen Musikern gemeinsam, begleitet von Max Fässler an der Gitarre , gesungen. Joe Fässler bedankte sich bei Kultur in der Kirche die diesen Konzertabend mit veranstalteten bei seinen Bandmitgliedern, bei Peter Kuhn der für den guten Ton mit seinem Adjutanten Lars sorgte und in diesem Jahr auf dem Oktoberfest den jedes Jahr ausgelobten Preis für die beste Beschallung der Festzelte erhielt.

Zurück